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Baukastensystem

Modell Mantua

Das Modell Mantua ist ein Baukastensystem zur Erstellung von Tonnen- und Muldengewölben mit oder ohne Stichkappen sowie von großen Kreuzgewölben. Mit dem Modell Mantua eröffnet sich die Möglichkeit, größere Räume innerhalb einer Rastergröße in verschiedenen Spannweiten (Raster x 1,5, 2 oder 3), Raumproportionen (Raster x 1,5 zu 3, 1,5 zu 3; Raster x 2 zu 2, 2 zu 3, 2 zu 4; Raster x 3 zu 3, 3 zu 4, 3 zu 5) und Gewölbetypen stützenfrei zu überwölben. Damit können zukünftig auch alle gängigen Stützenräume mit diArco Gewölbesystemen alternativ ebenso stützenfrei überwölbt werden, wo dies gewünscht oder erforderlich ist. Zugleich sind Übergänge im Grundrissraster von Stützenräumen und stützenfreien Räumen problemlos möglich.

Das klassische und sehr flexible Renaissance-Muldengewölbe mit oder ohne Stichkappen wurde nach Palladio (Die vier Bücher zur Architektur) erst in der Renaissance von den "modernen" Architekten entwickelt. Beim ersten echten Renaissancebau, dem Findelhaus von Brunelleschi in Florenz (1419-45), wurden die beiden Räume links und rechts vom Haupteingang als Muldengewölbe mit umlaufenden Stichkappen (2x2) gewölbt. So konnte durch Brunelleschi um 1430 dieser Raumabschluss entwickelt und hoffähig gemacht werden, der von da an in fast allen Palazzi und Villen des 15.-18. Jh. in Kombination mit Tonnen und Kreuzgewölben zur Anwendung kommt.

Sonderformen auf Anfrage

Baukastensystem Mantua

mit verschiedenen Bogensteigungen

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